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Sparkassengiro in Bochum - Erfahrung in Teamarbeit im Radsport 2. Teil
Lange habe ich überlegt ob ich am Rennen teilnehmen soll. 100 km wollte ich fahren und just 2 Wochen vorher erwischte mich ein Virus und sorgte für eine etwas längere Trainingspause, nebst abgesagten Sprechzeiten in der Praxis. Nach einer Woche besserten sich die Beschwerden und am Donnerstag vor dem Rennwochenende saß ich das erste mal wieder auf dem Rad.
Kompensation war angesagt und es fühlte sich ganz gut an. Am Samstag nochmal den "Haushügel" hoch, auch das war o.k. Also entschied ich mich zu starten. Diesmal fuhr außer Marco auch Alex mit mir. Er hatte auch einen Trainingsrückstand wegen einer Erkältung und wollte es etwas ruhiger angehen lassen. Was soll ich sagen. Es macht einfach Spaß Radsport auch als Teamsport zu erleben. Dazu gehört dann auch z.B. Besprechen wann man evtl. attackiert, ab und zu warten, wenn die "alte Tante" mal hat abreißen lassen, dem Gegner in die Augen schauen und rausfinden wie es ihm denn so geht, Motivation mit so Bemerkungen wie "Beißen Angelika, beißen" .... Na gut...ich hab in den Lenker gebissen und mein Bestes gegeben. Gut dass Marco nicht gesagt hat "Quäl Dich Du Sau".... Gegen Ende hatte ich doch ganz schön Probleme. Leichte Übelkeit während der Fahrt signalisierte wohl dass die Belastung wohl etwas zu hoch war. Zum Schluss waren es dann ganze 2 Sekunden Vorsprung die ich ins Ziel rettete. Danach gab es einen fulminanten Hustenanfall und die Beine signalisierten auch dass es etwas zuviel des Guten war. Nun ja, nochmal würde ich nicht so entscheiden und lieber auf ein Rennen verzichten, zumal ich ja auch noch 2 Streichergebnisse gut habe. Ich hoffe dass ich mich jetzt wieder erhole und die Infektion nicht wieder aufflammt. Mein großer Dank gilt Marco und Alex. Ohne deren Unterstützung hätte ich heute sicherlich nicht so gut abgeschnitten, denn die anderen Frauen in der Altersklasse sind auch richtig gute Zeiten gefahren.
Euer Angelika

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